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Geoverbund ABC/J im Ideenwettbewerb Internationales Forschungsmarketing erfolgreich

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnet im Rahmen eines Wettbewerbs bereits zum dritten Mal Ideen zum Internationalen Forschungsmarketing aus. Einen der mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreise erhält das Forschungszentrum Jülich, als antragstellende Institution. Das prämierte Konzept „Die Ressource Boden als panafrikanische Herausforderung“ ist in Zusammenarbeit mit dem International Soil Modeling Consortium (ISMC), dem Geoverbund ABC/J und dem Centre of Excellence High-Performance Scientific Computing in Terrestrial Systems (HPSC TerrSys) entstanden, die allesamt am Forschungszentrum Jülich angesiedelt sind.

Die im Rahmen des Ideenwettbewerbs ausgezeichneten Konzepte sollen dazu beitragen, die Sichtbarkeit und Attraktivität deutscher Forschung im Ausland zu steigern und hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen mit Deutschland oder für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland zu gewinnen.

Kern der Jülicher Gemeinschaftsinitiative ist ein Marketingkonzept aus zwei aufeinander aufbauenden Maßnahmen: Ein Training im Bereich „Terrestrische Modellierung“ unter Verwendung einer Supercomputer-Umgebung sowie ein darauf aufbauender „Hackathon“ (Wortschöpfung aus „Hack“ und „Marathon“), in dem Software weiterentwickelt werden soll. Ziel der Aktivitäten ist der Aufbau einer Wissens- und Technologietransferbrücke zwischen Deutschland und Afrika im Bereich Bodenkunde/Ernährung/Hydrologie.

Die insgesamt drei Hauptpreise sowie ein „Start-up“-Sonderpreis werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Insgesamt haben sich in diesem Jahr 21 Hochschulen und Forschungseinrichtungen am Wettbewerb beteiligt.

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