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Erfolg für Bonner Geodäten: DFG fördert Forschergruppe

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Forschergruppe „Understanding the Global Freshwater System by Combining Geodetic and Remote Sensing Information with Modelling Using Calibration/Data Assimilation Approach“ (GlobalCDA), die von der Frankfurter Hydrologin Prof. Petra Döll und dem Bonner Geodäten Prof. Jürgen Kusche koordiniert wird. Die Forscher erhalten für die ersten drei Jahre insgesamt rund 2,9 Millionen Euro. Am Projekt sind sieben Gruppen aus der Bundesrepublik sowie jeweils eine Gruppe aus der Schweiz und aus Luxemburg beteiligt.

Die Forschergruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Wasserflüsse und Wassermengen auf den Kontinenten der Erde besser zu quantifizieren und somit ein tieferes Verständnis der globalen Wasserkreisläufe zu gewinnen. Globale hydrologische Modelle gibt es zwar bereits, jedoch sollen nun zusätzliche Beobachtungsdaten in Form von Satellitendaten einbezogen werden. „Um besser quantifizieren zu können, wie Wasser weltweit verteilt ist, müssen wir eine neue Methode entwickeln, wie wir diese Daten assimilieren und für eine Anpassung von Modellparametern nutzen können“, sagt Prof. Döll, die sich auf mathematische Modelle spezialisiert hat, mit deren Hilfe der heutige Zustand und die zukünftige Entwicklung des globalen Süßwassersystems abgeschätzt werden können.

Quelle: PM der Goethe Universität Frankfurt am Main vom 22. Dezember 2017

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kusche
Universität Bonn
Institut für Geodäsie und Geoinformation
Nußallee 17
53113 Bonn

Telefon: +49 228 73-2629
E-Mail: jkusche@geod.uni-bonn.de

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