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NFDI4Earth

Nationale Forschungsdateninfrastruktur für die Erdsystemwissenschaften

Die nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) soll die Datenbestände von Wissenschaft und Forschung systematisch erschließen, nachhaltig sichern und zugänglich machen sowie (inter-)national vernetzen. Sie wird in einem aus der Wissenschaft getriebenen Prozess als vernetzte Struktur eigeninitiativ agierender Konsortien aufgebaut werden.

© NFDI4EarthCopyright: NFDI4Earth

Der Geoverbund ABC/J engagiert sich im Rahmen des Konsortiums NFDI4Earth für den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur im Bereich der Erdsystemwissenschaften.

Am 15. Oktober 2019 wurde der Antrag mit dem Titel NFDI4Earth - National Research Data Infrastructure for Earth System Sciences durch den Sprecher Prof. Lars Benard, TU Dresden, eingereicht. Der weitere Zeitplan der DFG ist wie folgt:

  • November-Dezember 2019: Begutachtung der Anträge der ersten Runde (Termin NFDI4Earth: 2.-3.12.2019)
  • Februar 2020: Kommunikation der Begutachtungsergebnisse an die Konsortien mit Möglichkeit zur Stellungnahme
  • März/April 2020: Sitzung des Expertengremiums / Förderempfehlung an die GWK
  • Juni 2020: Förderentscheidung der GWK über Anträge der ersten Runde


Über das Konsortium

Die Initiative wird bereits seit dem Frühjahr 2018 durch WissenschaftlerInnen verschiedener Universitäten und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen sowie VertreterInnen von Infrastruktureinrichtungen in der Erdsystemforschung vorangetrieben. In einem ersten Schritt wurde eine gemeinsame Interessensbekundung formuliert, um weitere Akteure anzusprechen und ein möglichst breit aufgestelltes Konsortium zusammenstellen zu können.

© Deutsches Klimarechenzentrum (DKRZ)TeilnehmerInnen des 1. Plenumtreffens zur NFDI4Earth am 19.12.2018 am DKRZ in Hamburg. / Participants of the 1st plenary meeting of the NFDI4Earth initiative on 19.12.2018 at the DKRZ in Hamburg.
Copyright: Deutsches Klimarechenzentrum (DKRZ)

Am ersten Plenumstreffen am 19. Dezember 2018 am DKRZ in Hamburg nahmen rund 60 KollegInnen teil. Mehr als 40 KollegInnen arbeiteten fortan in der Koordinationsgruppe sowie in den Arbeitsgruppen (1) Community Building & Collaborative Governance, (2) Bedarfe des digitalen Wandels, (3) FAIR-Prinzipien / Interoperabilität und (4) Ausbildungsstrategien an der Struktur und den Inhalten eines gemeinsamen Antrages. Das zweite Plenumstreffen fand am 21. Februar 2019 am PIK in Potsdam statt. Verglichen mit der Teilnehmerzahl des 1. Plenumstreffen war das 2. Treffen mit mehr als 80 TeilnehmerInnen nicht nur noch stärker besucht, auch das Spektrum der vertretenen Forschungseinrichtungen, Interessengemeinschaften und Infrastrukturanbieter war breiter.

Am 13. und 14. Mai 2019 fand in Bonn die NFDI-Konferenz statt, mit der die folgenden Zielsetzungen verbunden waren: (1) Information der VertreterInnen von geplanten Verbünden über das Konzept und die übergreifenden Ziele der NFDI sowie über die Eckpunkte der Antragstellung durch die DFG. (2) Gegenseitiger Austausch der Verbünde untereinander sowie mit internationalen ExpertInnen. (3) Unterstützung der Selbstorganisation und Vernetzung der Konsortien zu konsortienübergreifenden Diensten, zu fachnahen oder datenähnlichen Angeboten und zu weiteren Fragen. Um an der NFDI-Konferenz teilnehmen zu können wurde vorab eine kurze Vorhabenbeschreibung in Form eines "Extended Abstract" bei der DFG eingereicht, welche die grundlegenden Ideen, Hintergründe und Ziele des Vorhabens prägnant darstellt; insgesamt wurden 57 Extended Abstracts zur Konferenz eingereicht. Das NFDI4Earth-Konsortium wurde durch Prof. Monika Sester (Leibniz Universität Hannover), Prof. Lars Bernard (TU Dresden) und Roland Bertelmann (GFZ) vertreten. Die Teilnahme an der NFDI-Konferenz war Voraussetzung für die Möglichkeit am NFDI-Ausschreibungsverfahren teilzunehmen.

Das 3. NFDI4Earth-Plenumstreffen fand am 17. und 18. Juni 2019 an der Universität Göttingen statt. Es wurden die Berichte der verschiedenen NFDI4Earth-Arbeitsgruppen sowie Schlaglichter zur Implementierung der FAIR-Prinzipinen im Bereich der Geowissenschaften vorgestellt und Schnittstellen und deren mögliche Ausgestaltung zu anderen NFDI-Konsortien diskutiert. Der Schwerpunkt des Treffens lag auf der Vorbereitung des NFDI4Earth-Antrages. Als antragstellende Institution wurde die TU Dresden, vertreten durch den Sprecher Lars Bernard, vorgestellt. Bis zum 24.6.2019 wurden die mitantragstellenden Einrichtungen und die Co-Sprecher der teilnehmenden Institutionen identifiziert und bis zum 04.07.2019 die bindenden LoI bei der DFG eingereicht. Die Einreichung des finalen Antrages erfolgte zum 15.10.2019.

Im Sinne einer nationalen Infrastruktur, die den Ansprüchen möglichst aller Akteure im Bereich der Erdsystemwissenschaften gerecht werden soll, ist das Konsortium weiterhin offen und lädt alle interessierten Institutionen zur Teilnahme ein. Auch die Anmeldung zum E-Mail-Verteiler ist über die Homepage www.nfdi4earth.de möglich. Die Seite enthält zudem ausführliche Hintergrundinformationen und berichtet über aktuelle Entwicklungen im Bereich der NFDI4Earth.

Links, Informationen und Dokumente zur NFDI4Earth

Ansprechpartner im Geoverbund

© Dr. Daniel Felten

Dr. Daniel Felten

Leiter Koordinationsbüro Geoverbund ABC/J

Telefon: +49 2461 61-96640
E-Mail: d.felten@fz-juelich.de

© mrswilkins- stock.adobe.com/Fotolia.com

PD Dr. Julia Kowalski

RWTH Aachen

Telefon: +49 241 80-99150
E-Mail: kowalski@aices.rwth-aachen.de

© Prof. Klaus Greve

Prof. Klaus Greve

Universität Bonn
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Telefon: +49 228 73-5596
E-Mail: klaus.greve@uni-bonn.de

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Prof. Jan-Henrik Haunert

Universität Bonn
Landwirtschaftliche Fakultät

Telefon: +49 228 73-1750
E-Mail: haunert@igg.uni-bonn.de

© PD Dr. Dominik Hezel

PD Dr. Dominik Hezel

Universität zu Köln

Telefon: +49 221 470-6694
E-Mail: dominik.hezel@uni-koeln.de

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PD Dr. Martin Schultz

Direktorium

Forschungszentrum Jülich GmbH
in der Helmholtz-Gemeinschaft
Jülich Supercomputing Centre (JSC)
Institute for Advanced Simulation (IAS)
Wilhelm-Johnen-Straße
52428 Jülich

Telefon: +49 2461 61-96870
E-Mail: m.schultz@fz-juelich.de


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